Poesie und Hirnforschung

Autor Raoul Schrott und Psychologie-Professor Arthur Jacobs diskutieren am 15. März 2011 in Akademie der Künste Nr. 63/2011 vom 09. Was ist das Geheimnis des Gedichts? Welche neuronalen Grundlagen des Denkens spielen bei der Rezeption eine Rolle? Über diese Fragen diskutieren der Lyriker Autor und Übersetzer Raoul Schrott und Arthur Jacobs, Psychologie-Professor der Freien Universität Berlin, am 15. März 2011 in der Akademie der Künste. Gleichzeitig stellen sie das Buch 'Gedicht und Gehirn' der Öffentlichkeit vor, das sie gemeinsam verfasst haben. Jacobs, Wissenschaftler im Exzellenzcluster 'Languages of Emotion' und Schrott, Übersetzer unter anderem von Homers 'Ilias', zeigen in dem Buch, wie literarische Stilmittel und neurobiologische Vorraussetzungen beim Lesen, Hören und Schreiben von Lyrik ineinandergreifen. Moderiert wird das Gespräch von Winfried Menninghaus, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Initiator des Exzellenzclusters 'Languages of Emotion'. Die Verbindung zwischen Poesie und Gehirnforschung ist einer der Schwerpunkte des Clusters. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro.
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