Die dreifach durchlochten Perlen aus Mammutelfenbein wurden bisher nur im Hohle Fels gefunden. Foto: Hildegard Jensen / Universität Tübingen
Universität Tübingen und Urgeschichtliches Museum Blaubeuren präsentieren 42. Jahre alten Schmuck aus Mammutelfenbein: Herstellung und Tragen waren wohl nur auf der Schwäbischen Alb Tradition Schon vor 42. Jahren nutzten Menschen Schmuck als Ausdruck von Gruppenidentität. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen und des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) an der Universität Tübingen haben in den Weltkulturerbe-Höhlen des Achtals und Lonetals Perlen aus Mammutelfenbein gefunden, die in ihrer Machart bislang ausschließlich auf der Schwäbischen Alb vorkommen. Am Fundort Hohle Fels bei Schelklingen im Achtal wurden zudem Perlenformen ausgegraben, die gänzlich einmalig für diese Höhle zu sein scheinen. Professor Nicholas Conard und sein Team präsentierten am Freitag im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (urmu) neue Schmuckfunde aus den Grabungsarbeiten - mit 40 Schmuckstücken ist die Anzahl der Funde ungewöhnlich hoch. Conard ist zugleich wissenschaftlicher Direktor des urmu, der Schmuck ist dort ab sofort als ,,Fund des Jahres 2017" zu sehen.
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