Neue DFG-Forschergruppe zur zellulären Logistik

Verbundprojekt untersucht, wie das Boten-Molekül mRNA mithilfe von Transportproteinen an Zielorte in der Zelle transportiert wird. Alle Lebensvorgänge in der Zelle hängen davon ab, dass die in der DNA gespeicherte genetische Information abgelesen und von dem Boten-Molekül mRNA aus dem Zellkern ins Zellinnere gebracht wird. Dort werden diese Informationen in die jeweils benötigten Proteine übersetzt - und zwar möglichst gleich an deren künftigem Einsatzort. Wie die mRNA zum richtigen Ziel transportiert wird, steht im Fokus der neuen Forschergruppe FOR2333 ,,Makromolekulare Komplexe in der mRNA Lokalisation", die von Professor Ralf-Peter Jansen vom Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen und Professor Dierk Niessing vom Biomedizinischen Centrum der Ludwig-Maxmilians-Universität München koordiniert wird. Der neue interdisziplinäre Forschungsverbund wird von der DFG in einer ersten Förderperiode mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Komplexe Transportmaschinen. Zelluläre Frachten wie die mRNA werden mithilfe von molekularen Transportmaschinen befördert, die aus Motorproteinen und zahlreichen Hilfsfaktoren bestehen und große Komplexe bilden.
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