Magnetfelder helfen bei der Geburt massereicher Sterne

Max-Planck-Astronomen beobachten die polarisierte Staubstrahlung von zwei Dunkelwolken in der Milchstraße. Magnetfelder von massereichen dunklen Staubwolken im Kosmos sind stark genug, um zu verhindern, dass diese Wolken durch ihre eigene Schwerkraft kollabieren. Im Gegenteil hat jetzt eine Untersuchung unter Leitung von Wissenschaftlern des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie gezeigt, dass die starke Magnetisierung den Weg bereitet für die Entstehung von Sternen mit wesentlich größerer Masse als jener der Sonne. Ermöglicht haben dies Beobachtungen der polarisierten Staubstrahlung von zwei der massereichsten Dunkelwolken in unserer Milchstraße, dem so genannten ,,Brick" (Ziegelstein) und der ,,Snake" (Schlange). Dunkler Ziegelstein: Das linke Teilbild zeigt den "Brick" als Abschattung auf dem Hintergrund der Strahlung von warmem Gas und Staub im Mittelinfrarotbereich in der Umgebung des galaktischen Zentrums. Das Falschfarbenbild und die weiße Konturen rechts verdeutlichen die Strahlung von kaltem Staub im "Brick" selbst. Die Pfeile stellen die Orientierung des aus Polarisationsmessungen abgeleiteten Magnetfelds dar.
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