Die Simulationen beschreiben die Luftverschmutzung als weltweites Problem. Die gelbe Grundtönung bedeutet, dass der Grad der Luftverschmutzung die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen kann. Orange und rote Bereiche kennzeichnen die berechneten Hotspots mit gesundheitsgefährdender Luftqualität. Besonders Asien und Indien sind hiervon betroffen. Der MPI (Multipollutant Index) beschreibt den Grad der Luftverschmutzung, indem er die verantwortlichen Komponenten Ozon, Feinstaub, Kohlenmonoxid, Schwefel- und Stickoxide in einem einzigen Wert zusammenfasst. Ein natürliches Szenario (ohne durch den Menschen verursachte Emissionen) wird hier verglichen mit einem simulierten Szenario für das Jahr 2025 (oben) und 2050 (unten). [weniger]
Aus Satellitenmessungen der aktuellen Stickoxid-Belastung lassen sich mit einem mathematischen Kniff die ursprünglichen Emissionen ermitteln. Atmosphärenmodell berechnet drastische Verschlechterung der Luftqualität in den kommenden Jahrzehnten Heiße Sommertage sind in Großstädten oft kein Grund zur Freude. Zu schlecht ist die mit Auto- und Industrieabgasen belastete Luft. Ein Szenario, das nach den neuesten Berechnungen des Max-Planck-Wissenschaftlers Andrea Pozzer im Jahr 2050 keine Ausnahme, sondern die Regel sein könnte, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Vor allem China, Nord-Indien, der Mittlere Osten und Nord-Afrika müssen mit einer drastischen Verschlechterung der Luftqualität rechnen. Grundlage der Studie sind die tatsächlichen Schadstoffemissionen aus dem Jahr 2005 und deren Trends in den darauffolgenden Jahren. Außerdem legten Andrea Pozzer und seine Kollegen die Annahme zugrunde, dass unvermindert Schadstoffe ausgestoßen und keine zusätzlichen reglementierenden Umweltgesetze eingeführt werden.
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