Blitz im All: Die künstlerische Darstellung zeigt den Ausbruch von Radiostrahlung, wie er in einem Kugelsternhaufen der Spiralgalaxie Messier 81 beobachtet wird.
Blitz im All: Die künstlerische Darstellung zeigt den Ausbruch von Radiostrahlung, wie er in einem Kugelsternhaufen der Spiralgalaxie Messier 81 beobachtet wird. Daniëlle Futselaar/ASTRON (artsource.nl) - Forschende orten die Quelle in einem Kugelsternhaufen der Galaxie M 81 Sie zählen zu den großen Rätseln des Weltalls: Strahlungsausbrüche, die ungefähr eine Tausendstelsekunde dauern und nur in Radioteleskopen erscheinen. Seit ihrer Entdeckung im Jahr 2007 forschen die Astronominnen und Astronomen nach der Ursache dieser kosmischen Blitze. Nun hat ein Team unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie und seiner 100-Meter-Antenne in Effelsberg einen dieser schnellen Radiobursts (FRB) im bisher geringsten Abstand von der Erde gefunden, in der rund 12 Millionen Lichtjahre entfernten Spiralgalaxie Messier 81. Mehr noch: Die Quelle sitzt offenbar in einem Kugelsternhaufen dieser Galaxie - dort, wo man einen FRB am wenigsten erwartet hätte. Die meisten der schnellen Radioblitze tauchen wie aus dem Nichts auf, einige wenige wiederholen sich periodisch. Jeder dieser Ausbrüche sendet so viel Energie aus, wie die Sonne an einem ganzen Tag abstrahlt.
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