Pilotprojekt zur Verhinderung sexueller Gewalt: Tillmann Krüger, Uwe Hartmann, Sozialministerin Cornelia Rundt und Thomas Weishaupt vom Weissen Ring e. V.
MHH eröffnet Ambulanz für Menschen mit sexuellen Gewaltfantasien / Niedersächsisches Sozialministerium fördert Projekt mit 450. Euro Die Experten des Arbeitsbereiches Klinische Psychologie und Sexualmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) starten ein neues Forschungsund Behandlungsangebot: Prävention und Behandlung dysregulierter Sexualität, kurz PBDS. Es richtet sich an Menschen, die fürchten, ihre sexuellen Impulse nicht mehr kontrollieren zu können. Dazu gehören neben dem exzessiven Konsum von Pornografie auch sexuelle Gewaltfantasien und sexuelle Übergriffe auf Frauen. Voraussetzung für die Aufnahme in das Behandlungsprogramm ist, dass gegen die Betroffenen zum jetzigen Zeitpunkt kein Ermittlungsoder Strafverfahren vorliegt. Unter dem Motto ,,Tatprävention ist der beste Opferschutz" erhalten Betroffene anonym und kostenlos therapeutische Hilfe unter Schweigepflicht. Ziel ist es, die Patienten in die Lage zu versetzen, ihre Sexualität zu regulieren und damit die langfristige Verhinderung von sexuellen Übergriffen auf Frauen.
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