Hohe Auszeichnung für Aachener Chemiker
RWTH-Wissenschaftler Professor Dieter Enders erhält als erster deutscher Chemiker den Robert Robinson Award 2010 Als erster deutscher Chemiker erhielt Univ.-Prof. Dr. Dieter Enders vom Lehrstuhl I für Organische Chemie der RWTH Aachen jetzt den Robert Robinson Award 2010. Enders bekam die renommierte Auszeichnung der britischen Royal Society of Chemistry für seine zahlreichen bahnbrechenden Beiträge zur Entwicklung und praktischen Anwendung der modernen asymmetrischen organischen Synthese. Die Auszeichnung ist nach dem Chemie-Nobelpreisträger Sir Robert Robinson benannt und wird seit 1964 für hervorragende Forschungsarbeiten im Bereich der Chemie verliehen. Professor Enders ist seit 1985 an der RWTH Aachen tätig und hier Direktor des Instituts für Organische Chemie. Für seine Forschungsarbeiten ist er bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt worden: unter anderem mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1993), dem ersten Yamada-Preis, Japan (1995), dem Max-Planck Forschungs-Preis für Chemie (2000), der Emil-Fischer-Medaille der Gesellschaft Deutscher Chemiker (2002) sowie dem Arthur C. Cope Scholar Award der American Chemical Society (2008). Darüber hinaus war Enders von 1994 bis 2005 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 380 "Asymmetrische Synthese mit chemischen und biologischen Methoden" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von 1998 bis 2001 Sprecher des Transferbereichs 11 "Stereoselektive Wirkstoffsynthese" der DFG.




