
Am Mittwoch (18. März 2026) wurden im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin die Leibniz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen. Unter den Preisträger:innen sind auch zwei Wissenschaftler mit Bezug zur Universität Leipzig: Johannes Krause und Christian Doeller. Rektorin Eva Inés Obergfell nahm an der Preisverleihung teil und gratulierte herzlich.
Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, 2025 gemeinsam mit der Universität Leipzig berufen, erhält den Leibniz-Preis für seine Beiträge zur Archäogenetik, mit denen er eine evidenzbasierte Grundlage für die Geschichte von Seuchen schuf. Krause ist Honorarprofessor für Archäogenetik an der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Leipzig und Leiter eines Projekts im Exzellenzcluster LeiCeM.
Christian Doeller vom Max-Planck-Institut für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig, 2019 gemeinsam mit der Universität Leipzig berufen, erhält den Leibniz-Preis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Kognitiven Neurowissenschaften und der Psychologie, mit denen er wertvolle Erkenntnisse über die Struktur des menschlichen Denkens liefert.
,,Ich gratuliere Professor Krause und Doeller sehr herzlich. Beide Forscher wurden gemeinsam mit der Universität Leipzig berufen und zählen zu den führenden Köpfen der Leipziger Wissenschaftslandschaft und auch unserer Universität", so Eva Inés Obergfell, Rektorin der Universität Leipzig.
Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft hatte am 11. Dezember drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftlern den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2026 zuerkannt. Sie waren zuvor vom zuständigen Auswahlausschuss aus 144 Vorschlägen ausgewählt worden.


