Hans Bausch Mediapreis geht an Felix M. Simon

Felix M. Simon
Felix M. Simon
Felix M. Simon Die Jury des Hans Bausch Mediapreises hat entschieden: Felix M. Simon wird für seinen Beitrag -Uneasy Bedfellows: AI in the News, Platform Companies and the Issue of Journalistic Autonomy- ausgezeichnet, der 2022 in der Fachzeitschrift Digital Journalism erschienen ist. In der öffentlichkeit ist eine Debatte über die Chancen und Gefahren von künstlicher Intelligenz (KI) entbrannt. Simons Beitrag zu diesem hochaktuellen Thema vertritt die These, dass die Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) im Journalismus trotz aller Vorteile die Gefahr birgt, dass die Medien noch abhängiger von den großen Plattformunternehmen wie Microsoft, Google oder Amazon werden. Beitrag beleuchtet mögliche Risiken der KI-Abhängigkeiten - Felix M. Simon veranschaulicht, wie auch im Journalismus künstliche Intelligenz an Relevanz gewinnt und wie dadurch neue infrastrukturelle Abhängigkeiten entstehen können. Er beschreibt die Gefahr einer schleichenden Unterwanderung der Autonomie der Medien, falls sie sich bspw. in technologische -Black Boxes- begeben oder noch stärker an den Werten und den Logiken der Plattformunternehmen orientieren. Weiter zeigt Simon auf, dass eine Ausweitung der Macht von Plattformfirmen durch künstliche Intelligenz im Journalismus dazu führen könnte, dass Medienhäuser in ihrer Position als wichtige Gatekeeper zur öffentlichen Sphäre noch weiter geschwächt werden und damit ihrer demokratischen Funktion immer schlechter nachkommen können.
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