Kompost Festival 2022 im GeoUrbanum.
Forschen als partizipativer Prozess in urbanen Gärten - ein Gastbeitrag von Severin Halder. Kompost Festival 2022 im GeoUrbanum. Tobias Jall Bilder des münsterschen Stadtarchivs zeigen den Schlossplatz im Spätsommer 1944 als abgeerntetes Roggenfeld und führen damit die Bedeutung urbaner landwirtschaftlicher und gärtnerischer Tätigkeiten in Krisenzeiten vor Augen. Es verwundert daher nicht, dass Stadtgärten auch aktuell wieder an Aufmerksamkeit gewinnen. Der Künstler Wilm Weppelmann (1957-2021) leistete mit seiner Freien Gartenakademie ab 2006 in Münster Pionierarbeit für die Stadtgärten und trug so zum Revival der Kleingärten bei. Zeitgleich zogen mich in Rio de Janeiro die Hinterhofgärten der Favelas in ihren Bann - mit ihrem Potenzial für eine von multiplen sozialen und ökologischen Krisen geprägte urbanisierte Welt. Als Reaktion auf die eindrücklichen Erfahrungen in den Favelagärten widmete ich mich in meiner Promotion im Rahmen einer partizipativen Aktionsforschung den Stadtgärten, dieses Mal jedoch vornehmlich in Berlin.
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