Einblicke in die Nervenzellaktivität tiefer Schichten der Großhirnrinde

Querschnitt eines Säugetiergehirns: Beide Gehirnhälften sowie die 
Querschnitt eines Säugetiergehirns: Beide Gehirnhälften sowie die äußerste, nervenzellreiche Großhirnrinde (Kortex) sind zu erkennen. Der Kortex besteht aus sechs Schichten. Rechts sind Gehirnzellen mit einem genetisch kodierten Fluoreszenzfarbstoff markiert. Bei steigender Aktivität einer Nervenzelle leuchtet auch der Farbstoff heller. Rechts sind Nervenzellen in der L5 Schicht zu erkennen. Sie wurde mit nicht-invasiven Methoden am lebenden Tier aufgenommen.
Max-Planck-Wissenschaftler beobachten die Informationsverarbeitung im Gehirn mithilfe einer neuen Methode der Multi-Photonen-Fluoreszenzmikroskopie. Juli 2011 Objekte, die wir sehen oder berühren, werden durch komplexe Interaktionen der Nervenzellen im Gehirn in eine Wahrnehmung umgesetzt. Wie die Nervenzellen bei diesen Prozessen oder auch bei einer Entscheidungsfindung räumlich und zeitlich aktiv werden, ist noch nicht aufgeklärt. Wissenschaftler an den Max-Planck-Instituten für biologische Kybernetik in Tübingen und für Medizinische Forschung in Heidelberg haben nun eine neue Methode entwickelt, mit der sie die Aktivität von Nervenzellen in den tiefsten Schichten der Großhirnrinde beobachten können. Dies war bisher nicht möglich. Bild vergrößern - © Wolfgang Mittmann, Jason Kerr / Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik - Die Großhirnrinde (Kortex) ist die äußerste, nervenzellreiche Lage im'Säugetiergehirn. Er spielt eine zentrale Rolle beim Erinnerungsvermögen und dem Bewusstsein und nimmt auch die Sinneseindrücke von äußeren Reizen, wie Bildern, Berührungen oder Gerüchen auf und verarbeitet sie weiter.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience