Wildpflanzenmischungen (rechts, 1. Standjahr) können sich bei vergleichbaren Standortbedingungen in ihren Biomasseerträgen dem Mais (links) annähern. Die Methanausbeute von Mais ist allerdings höher, im optischen Vergleich gewinnen die Wildpflanzen mit ihrem üppigen Blütenangebot. Foto: K. Schümann
Kolja Schümann von der Arbeitsgruppe ,,Kulturlandschaft und Landschaftsmanagement" am Institut für Angewandte Forschung der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg spricht am Sonntag, dem 4. November 2012 um 11. Uhr im Hörsaal H10 des Botanischen Instituts auf der Morgenstelle 3 im Rahmen der Vortragsreihe des Förderkreises des Botanischen Gartens zum Thema ,,Die Sorgen mit dem ,Superstar Mais' und anderen Energiepflanzen". Einen hohen Anteil an den erneuerbaren Energien hat Biomasse aus landwirtschaftlicher und forstlicher Herkunft. Dennoch haben alle erneuerbaren Energieträger auch Konsequenzen, die in ihren Auswirkungen auf Lebensansprüche, Ressourcennutzungen und Biodiversität diskutiert werden müssen. Silomais stellt bundesweit mit knapp 80 % den Löwenanteil der verwendeten nachwachsenden Rohstoffe in Biogasanlagen dar. Aufgrund der vielen Vorteile (hohe Trockenmasseund Methanerträge) und der einfachen Handhabung kommt es in manchen Regionen zu einer sprichwörtlichen "Vermaisung" der Landschaft. Besonders in den Hochburgen der Biogasentwicklung formieren sich mittlerweile lokal Bürgerinitiativen gegen die Bioenergie.
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