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Die italienische Musikwissenschaftlerin Sara Elisa Stangalino. Foto: Anne Günthe
Die italienische Musikwissenschaftlerin Sara Elisa Stangalino. Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Italienische Musikwissenschaftlerin erforscht an der Universität Jena den Kulturtransfer im 18.Jahrhundert Pietro Metastasio gilt als einer der bedeutendsten Opernlibrettisten des 18. Jahrhunderts. Mit Büchern zu fast 30 Opern zwischen 1723 und 1771 prägte der ge­bür­tige Römer die Hochzeit der sogenannten Opera seria, also der ,,ernsten Oper" - heute auch unter dem Begriff ,,Dramma per musica" bekannt. Seine Stücke - neben den Opern schrieb er auch Serenaten, Kantaten und Oratorien - wurden viele Male vertont und über­all auf dem Kontinent aufgeführt und noch heute stehen sie regelmäßig auf dem Spiel­plan. Neben Italien erfreuten sich Metastasios Werke vor allem in Städten und an Höfen im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit. Warum das so war und wie die Opern hierzulande aufgeführt wurden, das will die italienische Musikwissenschaftlerin Sara Elisa Stangalino in den kommenden 14 Monaten an der Friedrich-Schiller-Universität Jena er­forschen. Dabei interessiert sie sich vorrangig für die Dramaturgie.
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