Das Gehirn vernetzt sich von allein

Nervenzelle im Hippokampus der Maus. Verschiedene Typen dendritischer Dornen sin
Nervenzelle im Hippokampus der Maus. Verschiedene Typen dendritischer Dornen sind teilweise durch farbige ’Auren’ hervorgehoben. [weniger]
Göttinger Neurowissenschaftler widerlegen Lehrsatz zur Hirnentwicklung. Nach der gängigen Lehrmeinung müssen Nervenzellen im Gehirn aktiv miteinander kommunizieren, um funktionsfähige Netzwerke zu etablieren. Mit einem eleganten genetischen Trick haben die Göttinger Neurowissenschaftler Albrecht Sigler und Cordelia Imig vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen nun nachgewiesen, dass sich Nervenzellen in wichtigen Hirnregionen auch ganz ohne aktive Signalübertragung miteinander zu normal strukturierten Netzwerken verknüpfen können. Nervenzelle im Hippokampus der Maus. Verschiedene Typen dendritischer Dornen sind teilweise durch farbige 'Auren' hervorgehoben. Das menschliche Gehirn verarbeitet Informationen in einem gigantischen Netzwerk von 100 Milliarden Nervenzellen, die über 100 Billionen Kontaktstellen - sogenannte Synapsen - miteinander verbunden sind. An diesen Synapsen führen elektrische Impulse einer sendenden Nervenzelle zur Freisetzung von chemischen Botenstoffen, die von nachgeschalteten Nervenzellen empfangen und wieder in elektrische Signale umgewandelt werden.
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