’Chronisch Erkrankte müssen 99 Prozent ihrer Lebenszeit ihre Erkrankung selbst managen’

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Symbolbild von Pexels.com Welche Vorteile der Patient von mehr Eigenverantwortung und Eigenständigkeit hat, erklärt Diplom-Pädagogin Dr. Gabriele Seidel. Dr. Gabriele Seidel arbeitet in unserem Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung , Arbeitsschwerpunkt Patientenorientierung und Gesundheitsbildung und ist Geschäftsführerin der Patientenuniversität. Welche konkreten Vorteile hat das Selbstmanagement für Patient:innen und welche Patientengruppen profitieren? Dr. Seidel: Das Programm führt nachweislich zu einer Verbesserung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens, der Lebensqualität, des Medikamentenmanagements und der Kommunikation mit Gesundheitsfachpersonen. Nachgewiesen wurden auch die Reduktion von Arztund Krankenhausbesuchen. Patientengruppen, die davon profitieren, sind chronisch Erkrankte und deren Angehörige. Insbesondere profitieren Frauen gegenüber Männern, Personen unter 60 Jahren gegenüber älteren Teilnehmenden und Menschen mit Migrationshintergrund gegenüber Menschen ohne ein Migrationshintergrund. Welche Vorteile hat unser Gesundheitssystem als Ganzes von so einer stärkeren Einbindung und Befähigung von Einzelpersonen in Gesundheitsbereiche, -entscheidungen? Dr. Seidel: Immer mehr Menschen leiden an mehr als einer chronischen Erkrankung und müssen die Herausforderungen, die damit einhergehen, bewältigen, z. B.
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