Ansteckend fruchtbar

Das  TEP1 -Gen beeinflusst, ob weibliche  Anopheles -Mücken eine Infektion mit M
Das TEP1 -Gen beeinflusst, ob weibliche Anopheles -Mücken eine Infektion mit Malaria-Erregern abwehren können. In männlichen Mücken kontrolliert es dagegen die Fruchtbarkeit. [weniger]
Ein Gen macht Mückenmännchen fruchtbarer, die Weibchen aber empfänglich für Malaria-Erreger. Malaria ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten in den Tropen. Die einzelligen Erreger werden beim Stich infizierter Anopheles-Mücken von Mensch zu Mensch übertragen. Bislang glaubte man, dass die männlichen Mücken nicht am Infektionsprozess beteiligt sind, denn nur die weiblichen Tiere saugen Blut. Indirekt sind sie dies aber doch. Forschern vom Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie zufolge beeinflussen die Mückenmännchen die Übertragung der Malaria, indem sie verschiedene Varianten des sogenannten TEP1-Gens vererben. Eine der Gen-Varianten verleiht den Männchen höhere Fruchtbarkeit, sie macht aber die Weibchen gleichzeitig empfänglich für eine Infektion mit den Malaria-Erregern.
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