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Westfälische Wilhelms-Universität Münster


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Chemie - 03.03.2017
Chemiker verbinden drei chemische Bausteine mit neuer Kupplungs-Reaktion
Chemiker verbinden drei chemische Bausteine mit neuer Kupplungs-Reaktion
Chemiker der Universität Münster stellen in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Science" einen konzeptionell neuen Ansatz vor, mit dem in einer einzigen Reaktion ohne Metalle als Hilfsmittel erstmals drei - statt wie bislang zwei - chemische Bausteine miteinander "gekuppelt" werden können. Neben pharmazeutisch relevanten fluorhaltigen Verbindungen gelang den Wissenschaftlern die Herstellung verschiedener γ-Lactone.

Biowissenschaften - Gesundheit - 28.02.2017
Soziales Umfeld prägt männliche Meerschweinchen während der Adoleszenz: Münstersche Verhaltensbiologen zeigen: Anpassungen von Hormonstatus und Verhalten steigern den Fortpflanzungserfolg
Soziales Umfeld prägt männliche Meerschweinchen während der Adoleszenz: Münstersche Verhaltensbiologen zeigen: Anpassungen von Hormonstatus und Verhalten steigern den Fortpflanzungserfolg
Die Zeit des Heranwachsens zwischen Kindheit und Erwachsenenalter - die Adoleszenz - ist bei Säugetieren und Vögeln eine Phase, in der der Organismus tief greifende Veränderungen durchläuft. Verhaltensbiologen der Universität Münster haben nun bei männlichen Meerschweinchen gezeigt, dass die Umweltbedingungen in dieser Zeit das Verhalten der Tiere formen - und zwar so, dass die Tiere an die soziale Umwelt, in der sie leben, besser angepasst sind.

Maschinenbau - Physik - 14.02.2017
Forscher untersuchen mechanische Eigenschaften von Zellen: Optisches Verfahren zur Zellanalyse und -manipulation im Exzellenzcluster
Forscher untersuchen mechanische Eigenschaften von Zellen: Optisches Verfahren zur Zellanalyse und -manipulation im Exzellenzcluster "Cells in Motion"
Zellen bilden Gewebe und Organe. Sie wandern von Ort zu Ort, und bei all diesen Prozessen spielen die Kräfte und mechanischen Eigenschaften der Zellen eine grosse Rolle. Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben nun mit der Methode der holographischen optischen Pinzette die mechanischen Eigenschaften von Zellen in lebenden Zebrafischembryos untersucht.

Biowissenschaften - 01.02.2017
Protein beeinflusst, wie eng Blutgefäßzellen verbunden sind: Entzündungsprozessen auf der Spur / Studie von Forschern des Exzellenzclusters
Protein beeinflusst, wie eng Blutgefäßzellen verbunden sind: Entzündungsprozessen auf der Spur / Studie von Forschern des Exzellenzclusters "Cells in Motion"
Welche molekularen Mechanismen stecken dahinter, wenn Immunzellen bei Entzündungen aus dem Blutgefäss ins Gewebe wandern? Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster haben neue Erkenntnisse darüber gewonnen: Das Protein Laminin 511 beeinflusst, wie durchlässig die innere Zellschicht der Blutgefässwand für Immunzellen ist.

Astronomie & Weltraum - 26.01.2017
Wasser gelangte früher auf die Erde: Ergebnisse münsterscher Planetologen widersprechen der
Wasser gelangte früher auf die Erde: Ergebnisse münsterscher Planetologen widersprechen der "Kometen-Hypothese" / Veröffentlichung in "Nature"
Das Wasser auf der Erde ist Voraussetzung für das Leben wie wir es kennen. Aber wo kommt es her und seit wann ist es hier? Wissenschaftler diskutieren zwei Möglichkeiten. So könnte das Wasser schon früh während der Hauptphase der Erdentstehung da gewesen sein. Eine andere Hypothese besagt, dass die Erde zunächst völlig trocken war und das Wasser erst später auf die Erde gelangte: durch die Einschläge von Kometen oder "nassen" Asteroiden, die aus äusseren Bereichen des Sonnensystems stammten.

Geowissenschaften - Biowissenschaften - 21.12.2016
Geologe Prof. Harald Strauß erforscht Unterwassergeysire im Südpazifik: Auf den Spuren der Schwarzen Raucher
Die Verblüffung ist riesig, als Geologen 1977 mit dem Tauchboot Alvin vor den Galapagos-Inseln auf Fahrt gehen. In 2500 Metern Tiefe in absoluter Dunkelheit und bei einer Umgebungstemperatur von zwei Grad Celsius untersuchen sie unbekannte Unterwassergeysire. Sie trauen ihren Augen nicht: An den meterhohen Schloten, aus deren Mündung bis zu 350 Grad heisses schwefelsaures Wasser herausschiesst, wimmelt es von Leben.

Wirtschaft - 15.12.2016
Werbegeschenke beeinflussen Kunden: Marketing-Institut der WWU veröffentlicht Studie zum Milliardengeschäft in der Weihnachtszeit
Weltweit setzen Unternehmen Milliardensummen ein, um ihren Kunden mit Werbegeschenken Wertschätzung und Dankbarkeit für deren Einkäufe entgegenzubringen. Weihnachten ist eine bevorzugte Zeit für solche kleinen und grossen Aufmerksamkeiten. Diese Präsente sollen auch zeigen: Treue macht sich bezahlt. Einer Studie zum Effekt solcher Werbegeschenke von Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Münster zufolge können Werbegeschenke die Wahrnehmung der Kunden und deren Ausgaben tatsächlich "bedeutsam" beeinflussen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 07.12.2016
Neue Verfahren zur Genom-Editierung wecken Hoffnungen und werfen Fragen auf
Von Zauberscheren ist häufig die Rede, wenn Crispr/Cas9 gemeint ist. Seit dieses molekularbiologische Werkzeug 2012 bekannt wurde, setzen Forscher es weltweit in verschiedenen Varianten ein. Mithilfe der "Zauberscheren" können sie gezielt in das Erbgut eingreifen - sie schreiben das Erbgut quasi um, ähnlich wie einen Text.

Gesundheit - 06.12.2016
"Gestresste" Zellen reagieren mit Änderungen ihrer Struktur
Hektik im Job, ärger mit den Kindern und Ebbe auf dem Konto: Wenn mal wieder alles zu viel wird, kann es helfen, sich neu zu sortieren. Sind Zellen im "Superstress", beispielsweise durch mechanische Verletzungen, durchlaufen sie ebenfalls eine grundlegende Umgestaltung. Dabei geht es um ihr Zellskelett, das aus vielen einzelnen Bausteinen hochflexibel immer neue Strukturen bildet, etwa um die Zelle zu stützen oder um molekulare Lasten zu transportieren.

Gesundheit - 24.11.2016
Studie: Ungesicherte Forschungsresultate trüben Vertrauen nicht
Studie: Ungesicherte Forschungsresultate trüben Vertrauen nicht
Sollte die Tochter gegen HP-Viren geimpft werden, die genitale Erkrankungen auslösen? Wie sicher sind Sonnencremes mit Nanoteilchen? Viele Menschen suchen im Internet nach Informationen, wenn sie gesundheitsbezogene Entscheidungen treffen. Oft stossen sie dabei auf Forschungsergebnisse, die nach wissenschaftlichen Standards als nicht erwiesen gelten und die schwer einzuordnen sind.

Gesundheit - Biowissenschaften - 10.11.2016
Wissenschaftler machen akute Entzündungen im Gehirn bei Multipler Sklerose sichtbar
Wissenschaftler machen akute Entzündungen im Gehirn bei Multipler Sklerose sichtbar
Auf Patienten übertragen, was man zuvor in der tierexperimentellen Untersuchung festgestellt hat - das ist das grosse Ziel vieler in der Biomedizin arbeitender Wissenschaftler. Gelungen ist es Forschern des Exzellenzclusters "Cells in Motion" (CiM) der Universität Münster: Sie konnten erstmals akute Entzündungen im Gehirn bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bildgebend nachweisen.

Chemie - Physik - 04.10.2016
Wissenschaftler zeigen: Carben-Moleküle "reiten" auf Gold-Atomen
Die gelben Kugeln symbolisieren einzelne Gold-Atome. Vorn: Ein Carben-Molekül bindet an ein Gold-Atom und hebt es aus der Oberfläche. Links: Bindung und Herausheben sind abgeschlossen, das Carben-Molekül kann nun frei rotieren. Rechts: Das Carben-Molekül gleitet auf einem Gold-Atom frei über die Oberfläche, kann sie aber nicht verlassen.

Physik - Elektrotechnik - 27.09.2016
Erster quantenphotonischer Schaltkreis mit elektrischer Lichtquelle
Ob für eine abhörsichere Datenverschlüsselung, die ultraschnelle Berechnung riesiger Datenmengen oder die sogenannte Quantensimulation, mit der hochkomplexe Systeme am Computer nachgebildet werden sollen: Optische Quantenrechner sind ein Hoffnungsträger für die Computertechnologie von morgen. Experimente zur Erforschung der Anwendbarkeit dieser Technologie nehmen bislang oft ganze Laborräume in Anspruch.

Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 26.09.2016
Forscher untersuchen Reaktionen von Pflanzen auf Schwerelosigkeit
31 Mal schwerelos für jeweils 22 Sekunden: Bei den Parabelflügen des Deutschen Zentrums für Luftund Raumfahrt (DLR) dienen waghalsig erscheinende Flugmanöver dazu, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Bord Experimente unter veränderten Schwerkraftbedingungen zu ermöglichen. So auch Dr. Maik Böhmer.

Sport - Sozialwissenschaften - 26.09.2016
Studie zeigt: Leistung und Attraktivität von Profi-Fußballern bestimmen öffentliches Interesse
Sportliches Können reicht nicht aus, um ein Fussballstar zu werden. Eine weitere Eigenschaft muss dazukommen: Attraktivität. Das zeigt eine Studie von Henk Erik Meier von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und Michael Mutz von der Justus-Liebig-Universität Giessen. Die beiden Sportsoziologen haben untersucht, welchen Einfluss Leistung und Aussehen darauf haben, wie viel öffentliche Aufmerksamkeit professionellen Fussballspielerinnen und Fussballspielern entgegengebracht wird.

Astronomie & Weltraum - 15.09.2016
Erde enthält mehr Staub von "roten Riesen" als primitive Meteorite
Die Erde - die Arbeit der Forscher hat weitreichende Folgen für das Verständnis ihrer Entstehung, Zusammensetzung und geologischen Entwicklung. Alle Objekte in unserem Sonnensystem bestehen aus Material früherer Sternengenerationen. Wissenschaftler aus Münster, Chicago und Livermore (USA) haben nun mittels hochpräziser Isotopen-Messungen herausgefunden, dass die Erde mehr Material von sogenannten roten Riesen-Sternen enthält als die primitiven Meteorite (Chondrite) aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.

Astronomie & Weltraum - 02.09.2016
Forscher berichten über Ergebnisse der Weltraum-Mission Dawn
Diese Aufnahme der Dawn-Raumsonde zeigt die Nordseite von Ceres im Sonnenlicht. Der Asteroid hat einen Durchmesser von rund 950 Kilometern. Die Raumsonde Dawn erreichte im Jahr 2015 den Asteroiden Ceres, den grössten Himmelskörper im sogenannten Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Die von Dawn gesammelten Daten ermöglichen es Wissenschaftlern, die geologische Beschaffenheit von Ceres zu analysieren und seine Entstehungsgeschichte nachzuvollziehen.

Umwelt - Biowissenschaften - 18.08.2016
Mehr als 300 Forscher zeigen: Artenvielfalt nutzt dem Menschen
Der Mensch profitiert von den Dienstleistungen, die die Natur kostenlos erbringt. Dabei gilt: Je mehr es wimmelt, kreucht und fleucht, desto besser. Das ist das Ergebnis einer Studie zur Artenvielfalt in Graslandschaften, an der mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt waren. Ein artenreiches und von vielen Individuen aus allen Ebenen der Nahrungskette bevölkertes ökosystem erbringt die umfangreichsten ökosystemdienstleistungen, berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature".

Biowissenschaften - Chemie - 11.08.2016
Es machte "klick"
Es sind ausgefeilte Techniken, die Forschern helfen, biologische Vorgänge im Körper sichtbar zu machen und zu verstehen. Am Exzellenzcluster "Cells in Motion" (CiM) der Universität Münster entwickeln Wissenschaftler neue Wege, einzelne Zellen und ihre Bausteine zu markieren, sodass sie zum Beispiel fluoreszieren und sich mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen lassen.

Astronomie & Weltraum - Pädagogik - 05.08.2016
Zum "Thementag Mond" am 13. August: Prof. Harald Hiesinger gibt Einblicke in die aktuelle Forschung
In den 1950er-Jahren nahm die Mondforschung Fahrt auf. 1969 betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Erdtrabanten. Welche neuen Erkenntnisse sich Wissenschaftler von der Erforschung des Mondes versprechen, erklärt HARALD HIESINGER, Professor für Geologische Planetologie an der WWU, im Gespräch mit CHRISTINA HEIMKEN.