Forscher untersuchen mechanische Eigenschaften von Zellen: Optisches Verfahren zur Zellanalyse und -manipulation im Exzellenzcluster "Cells in Motion"

Fluoreszierende Kügelchen (grün) im 24 Stunden alten Zebrafischembryo. Die Kügel
Fluoreszierende Kügelchen (grün) im 24 Stunden alten Zebrafischembryo. Die Kügelchen wurden im Einzellstadium in den Embryo eingebracht und verteilten sich, ohne die Entwicklung zu beeinflussen. - Hörner et al./Journal of Biophotonics
Zellen bilden Gewebe und Organe. Sie wandern von Ort zu Ort, und bei all diesen Prozessen spielen die Kräfte und mechanischen Eigenschaften der Zellen eine grosse Rolle. Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben nun mit der Methode der holographischen optischen Pinzette die mechanischen Eigenschaften von Zellen in lebenden Zebrafischembryos untersucht. Dazu arbeiteten Zellbiologen und Physiker eng zusammen. Mit der auf Licht basierenden Technik konnten sie erstmals mehrere Bestandteile der Zellen gleichzeitig beeinflussen und Messungen durchführen. Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift "Journal of Biophotonics" (online) erschienen. Im Exzellenzcluster "Cells in Motion" beobachten die Zellbiologen um Erez Raz "Urkeimzellen", also die Vorläufer von Spermien und Eiern, bei ihrer Wanderung im sich entwickelnden Zebrafisch.
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