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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 261 - 280 von 1710.


Umwelt - Chemie - 20.03.2024
Nutzbarmachung von Wasserstoff am Ursprung des Lebens
Nutzbarmachung von Wasserstoff am Ursprung des Lebens
Forscher gewinnen neue Erkenntnisse darüber, wie die ersten Zellen auf der Erde Wasserstoffgas als Energiequelle nutzen konnten Wasserstoffgas (H2) gilt als Schlüssel zur nachhaltigen Energieversorgung der Zukunft. Dabei handelt es sich um eine uralte Form der Energie. Schon die allerersten Zellen auf der Erde lebten von H2, das in hydrothermalen Schloten erzeugt wurde.

Biowissenschaften - Gesundheit - 18.03.2024
Zellen erben Schutz vor Sonnenbrand
Zellen erben Schutz vor Sonnenbrand
UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht kann Sonnenbrand verursachen und das Risiko von Hautkrebs erhöhen, indem sie die DNA und RNA schädigt. Forschende am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben einen zellulären Schutzschild entdeckt, mit dem sich Zellen vor den negativen Folgen von UV-beschädigter RNA schützen können.

Pädagogik - 13.03.2024
Schulnoten beeinflussen, wie Eltern ihre Kinder fördern
Wie aus einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) hervorgeht, machen Familien mit niedrigem Einkommen keine Unterschiede in der Förderung ihrer Kinder, egal welche Noten sie nach Hause bringen, während Eltern aus höheren Einkommensschichten Kinder mit schlechteren Schulnoten tendenziell stärker unterstützen.

Biowissenschaften - 06.03.2024
Von Artgenossen lernen
Von Artgenossen lernen
Schimpansen, die selbst nicht in der Lage sind, ein komplexes Rätsel zu lösen, können die Lösung von anderen Schimpansen lernen, die dafür trainiert wurden. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam der Universität Utrecht, der University of St. Andrews und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie im Rahmen einer Studie mit Schimpansen in Sambia.

Biowissenschaften - Gesundheit - 05.03.2024
Frühe Widrigkeiten hinterlassen langfristige Spuren in der DNA von Pavianen
Frühe Widrigkeiten hinterlassen langfristige Spuren in der DNA von Pavianen
Studie zeigt, dass ungünstige Bedingungen in den ersten Lebensjahren über mehrere Wege mit der Gesundheit im späteren Leben zusammenhängen Frühe Erfahrungen im Leben eines Tieres können sich noch Jahre oder Jahrzehnte später auf sein Leben auswirken. DNA-Methylierung kann helfen, diese Auswirkungen zu dokumentieren.

Forensische Wissenschaft - Sozialwissenschaften - 21.02.2024
Home sweet Home?
Wohngegend hat Einfluss auf die Kriminalitätsfurcht von Menschen mit Gewalterfahrungen Menschen, die Opfer einer Straftat wurden, reagieren anders darauf, wenn sie aus einem be­nach­tei­lig­ten Stadtviertel kommen: Ihre Angst vor Kriminalität steigt nach der erleb­ten Straf­tat stärker an als bei Opfern aus begünstigten Wohngegenden.

Biowissenschaften - Gesundheit - 20.02.2024
Alte Genome belegen Down-Syndrom in der Bronze- und Eisenzeit
Alte Genome belegen Down-Syndrom in der Bronze- und Eisenzeit
Prähistorische Grabstätten deuten darauf hin, dass Kinder mit Downund Edwards-Syndrom als Mitglieder ihrer Gemeinschaften anerkannt wurden Ein internationales Forschungsteam hat alte DNA aus einer weltweiten Probensammlung von fast 10.000 prähistorischen und historischen Menschen analysiert, um darin nach Fällen des Down-Syndroms zu suchen, einer seltenen genetischen Erkrankung, die durch eine zusätzliche Kopie des Chromosoms 21 verursacht wird.

Politik - 19.02.2024
Die kulturelle Evolution von kollektiven Eigentumsrechten
Die kulturelle Evolution von kollektiven Eigentumsrechten
Neues Simulationsmodell zeigt, dass die Evolution nachhaltiger Institutionen entscheidend von klar definierten und durchgesetzten Zugangsrechten abhängt Gemeinsame Ressourcen machen etwa 65 Prozent der Erdoberfläche und große Teile der Ozeane aus. Zwar gibt es viele Beispiele für eine erfolgreiche Verwaltung dieser Ressourcen, doch die Umstände und Mechanismen, die diese ermöglicht haben, blieben bisher unklar.

Psychologie - Gesundheit - 19.02.2024
Schematherapie ist effektiv zur Behandlung schwerer Depressionen
Schematherapie ist effektiv zur Behandlung schwerer Depressionen
In einer umfangreichen Studie haben Forschende den klinischen Nutzen der Schematherapie im Rahmen einer stationären Behandlung nachgewiesen. Diese Therapie ist damit eine vielversprechende Alternative zur Behandlung schwerer Depressionen. Immer häufiger kommt als psychotherapeutisches Verfahren die sogenannte Schematherapie zum Einsatz.

Biowissenschaften - 14.02.2024
Haben Affen Humor?
Haben Affen Humor?
Bereits im Alter von acht Monaten beginnen Babys spielerisch andere zu necken. Da für dieses Verhalten keine Sprache erforderlich ist, ist es naheliegend, dass ähnliche Formen des spielerischen Neckens möglicherweise auch im Tierreich zu finden sind. Jetzt haben Kognitionsbiologen und Primatologen der University of California Los Angeles, des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie, der Indiana University und der University of California San Diego spielerisches Necken bei allen vier Menschenaffenarten dokumentiert.

Gesundheit - 08.02.2024
Mehr Herzinfarkte auf dem Land
Kernproblem des Stadt-Land-Gefälles nicht mangelnde Versorgung von Herzinfarkten, sondern schlechtere Krankheitsprävention auf dem Land Auf dem Land in Deutschland sterben mehr Menschen ab 65 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts als in der Stadt. Anders als angenommen, ist dies höchstwahrscheinlich nicht auf eine schlechtere notfallmedizinische Versorgung zurückzuführen, sondern darauf, dass mehr Menschen einen Herzinfarkt erleiden.

Forensische Wissenschaft - Informatik - 08.02.2024
Die Angst vor Kriminalität bleibt
Kriminologische Virtual-Reality-Studie zu den Auswirkungen von starker Straßenbeleuchtung und dem Watching-Eyes-Effekt Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität wie zum Beispiel eine helle Straßen­beleuch­tung, können dazu führen, dass weniger Straftaten begangen werden. Sie helfen allerdings nicht dabei, den Menschen die Angst vor Kriminalität zu nehmen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 31.01.2024
Bakterium tötet Insekten mit Gift
Bakterium tötet Insekten mit Gift
Dortmunder Max-Planck-Forschende enthüllen Struktur des Bakterientoxins Mcf1   Wenn krankmachende Bakterien Insekten befallen, setzen diese Giftstoffe frei, die ihre Wirte töten. Das Bakterium Photorhabdus luminescens beispielsweise pumpt Insektenlarven mit dem tödlichen Toxin "Makes caterpillars floppy 1" (Mcf1) voll.

Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 31.01.2024
Der moderne Mensch erreichte das nördliche Europa schon vor 45.000 Jahren
Der moderne Mensch erreichte das nördliche Europa schon vor 45.000 Jahren
Homo sapiens erreichte die kalten nördlichen Regionen Mitteleuropas tausende Jahre bevor die letzten Neandertaler im südwestlichen Europa verschwanden Ein internationales Forschungsteam berichtet über neue Fossilien des Homo sapiens aus der Ilsenhöhle in Ranis, Thüringen. Diese wurden auf ein Alter von etwa 45.

Astronomie & Weltraum - Physik - 29.01.2024
Hungerndes Massenmonster
Hungerndes Massenmonster
Schwarzes Loch im Zentrum einer weit entfernten und sehr alten Galaxie erhielt weniger Massezustrom als erwartet Mit dem verbesserten Gravity-Instrument am Very Large Telescope Interferometer der Europäischen Südsternwarte hat ein Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik die Masse eines schwarzen Lochs in einer Galaxie nur 2 Milliarden Jahre nach dem Urknall bestimmt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 24.01.2024
HIV: Erbgut-Schmuggel in den Zellkern
HIV: Erbgut-Schmuggel in den Zellkern
Über eine Million Menschen stecken sich jährlich mit dem AIDS-Virus HIV an. Um eine Wirtszelle zu infizieren und sich zu vermehren, muss das Virus sein Erbgut in den Zellkern schleusen und in ein Chromosom einbauen. Teams um Dirk Görlich am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und Thomas Schwartz am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben jetzt entdeckt, dass sich das Kapsid des Virus zu einem molekularen Transporter entwickelt hat.

Astronomie & Weltraum - Physik - 19.01.2024
Was passiert, wenn man ein schwarzes Loch in die Sonne steckt?
Was passiert, wenn man ein schwarzes Loch in die Sonne steckt?
Ein Gedankenexperiment untersucht den Einfluss eines winzigen primordialen schwarzen Lochs im Zentrum der Sonne Im Universum könnte es wimmeln von kleinen schwarzen Löchern, die nur so groß sind wie ein Atom und doch so schwer wie ein Wolkenkratzer. Solche primordialen schwarzen Löcher, die kurz nach dem Urknall entstanden sein könnten und seither durchs All schwirren, wird wahrscheinlich niemand direkt bemerken.

Biowissenschaften - Gesundheit - 18.01.2024
Explodierende Kamikaze-Bakterien
Explodierende Kamikaze-Bakterien
Mit Gift gefüllte "Soldaten"-Bakterien opfern sich zum Wohl ihrer Artgenossen und verleihen diesen so krankmachende Eigenschaften Krankmachende Bakterien setzen Toxine ein, wenn sie einen Wirt infizieren. Bevor diese tödlichen Gifte die Wirtszellen angreifen können, müssen die Bakterien sie zunächst über spezielle Sekretionssysteme aus ihrem Produktionsort - dem Zellinnern - exportieren.

Astronomie & Weltraum - Physik - 18.01.2024
Rätselhaftes Objekt erregt Aufsehen
Rätselhaftes Objekt erregt Aufsehen
Daten des MeerKAT-Radioteleskops offenbaren ein Objekt an der Grenze aus schwarzem Loch und Neutronenstern Wenn sich Astronominnen und Astronomen etwas nicht direkt erklären können, wird es oft erst richtig spannend. Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie und mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik hat nun ein rätselhaftes Tandem entdeckt, das so noch nie beobachtet wurde: ein System aus einem Neutronenstern und einem Objekt, das es auf den ersten Blick gar nicht geben dürfte.

Umwelt - Geowissenschaften - 16.01.2024
Wie Mikroplastik in die Antarktis gelangt
Wie Mikroplastik in die Antarktis gelangt
Wie weit Mikroplastik in der Atmosphäre transportiert wird, hängt entscheidend von der Form der Partikel ab. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschafterinnen und Wissenschaftler der Universität Wien und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen: Während sich kugelförmige Partikel rasch absetzen, könnten Mikroplastik-Fasern weite Strecken etwa bis in die Arktis oder Antarktis zurücklegen und sogar die Stratosphäre erreichen.