KI erkennt seltene Formen von Demenz
Forschende schaffen die Voraussetzung für frühe Diagnose und individuelle Therapie. Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften und des Universitätsklinikums Leipzig hat neue Verfahren der Künstlichen Intelligenz und des Maschinenlernens genutzt, um auf MRT-Bildern seltene Krankheitsformen der Demenz zu erkennen. In ihrer Studie zeigen die Forschenden, dass die KI automatisch Muster in Bildgebungsdaten von Patientinnen und Patienten erkennen kann, die spezifisch für seltene Demenz-Erkrankungsformen sind. Das ermöglicht eine frühe Diagnostik. Herr M. bemerkte im Alter von 40 Jahren, dass ihm Worte nicht mehr einfielen. Dies betraf besonders selten verwendete Wörter wie ,,Schwimmflosse" oder ,,Füller". Auch konnte er sich die Namen von Bekannten und Kollegen nicht mehr merken.




