Im neuen Verbundprojekt ’ProRec’ wollen Forscherinnen und Forscher Materialien aus wässrig prozessierten Elektroden zurückzugewinnen und auf ihre Weiternutzung hin analysieren.
Millionen-Förderung für Verbundprojekt: Nachhaltigkeit und zirkuläre Wirtschaft im Fokus. Im neuen Verbundprojekt 'ProRec' wollen Forscherinnen und Forscher Materialien aus wässrig prozessierten Elektroden zurückzugewinnen und auf ihre Weiternutzung hin analysieren. MEET - Judith Kraft Das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien spielt nicht nur aufgrund seiner ökologischen Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle in der Batterieforschung, sondern auch aufgrund der Rohstoffknappheit. Während in Deutschland und Europa die Anzahl an Produktionsstätten steigt, fehlt es an natürlichen Vorkommen zahlreicher Ausgangsmaterialien für die Batteriezellproduktion. An diesem Punkt setzt das neue Forschungsprojekt "ProRec" (kurz für "Neuartige Prozesse während des Recyclings von wässrig prozessierten und zukünftigen Batterien") an, das das MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster gemeinsam mit den im dortigen Fachbereich Chemie und Pharmazie ansässigen Instituten für betriebswirtschaftliches Management sowie für Anorganische und Analytische Chemie koordiniert. Mithilfe eines wasserbasierten Recyclingverfahrens wollen die Forscherinnen und Forscher Materialien aus wässrig prozessierten - also unter Verwendung von Wasser als Lösungsmittel hergestellten - Elektroden zurückgewinnen und auf ihre Weiternutzung hin analysieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Verbundprojekt über drei Jahre mit 3,2 Millionen Euro.
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