Neue Studie zu Erwartungen und Realität von sicheren Überholvorgängen im Radverkehr

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Subjektives Sicherheitsgefühl unterscheidet sich je nach Straßentyp und zulässiger Höchstgeschwindigkeit. Werden Radfahrer*innen von Autos Überholt, können sich daraus gefährliche Situationen entwickeln. Wie bedroht oder sicher Radfahrer*innen sich bei einem Überholvorgang fühlen, hängt vom Straßentyp ab: So erwarten sie eine höhere Sicherheit auf Straßen mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer, auf Spielund Fahrradstraßen sowie auf Straßen mit Fahrradstreifen. Dürfen Autos dagegen schneller fahren und fehlt Infrastruktur für Fahrräder, erwarten Radler*innen gefährlichere Überholsituationen. Die tatsächlichen Überholabstände der Autos widersprechen allerdings diesem subjektiven Sicherheitsgefühl: Auf Straßen mit reduzierter Geschwindigkeit oder Radstreifen werden Fahrradfahrer*innen mit genauso wenig oder sogar noch weniger Abstand Überholt als auf anderen Straßen. Das zeigt eine Studie von Rul von Stülpnagel vom Institut für Psychologie sowie Nils Riach und Rafael Hologa vom Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift ,,Transportation Research Part F: Psychology and Behaviour" erschienen.
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