Wo der Bär läuft

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Im Sirente-Velino-Regionalpark lebt der stark gefährdete und daher geschützte eu
Im Sirente-Velino-Regionalpark lebt der stark gefährdete und daher geschützte europäische Braunbär. Foto: Francesco Culicelli / Photo archive of Salviamo l’Orso
Im Sirente-Velino-Regionalpark lebt der stark gefährdete und daher geschützte europäische Braunbär. Foto: Francesco Culicelli / Photo archive of Salviamo l'Orso Mithilfe einer neuen Software lassen sich die Bewegungen großer Wildtiere berechnen und damit Konflikte mit Menschen verringern. Die Software ist einfacher als Messungen mithilfe von Funksendern und kann dort eingesetzt werden, wo herkömmliche Methoden versagen. Ein internationales Team unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Universität Aarhus und der Universität Oxford hat die Beschreibung der neuen Software in der Fachzeitschrift Methods in Ecology and Evolution veröffentlicht. Große Landtiere haben einen erheblichen Einfluss auf die Ökologie und Biodiversität der Gebiete, in denen sie sich aufhalten und die sie durchqueren. Wenn sich zum Beispiel die Laufwege und Aufenthaltsorte von Rindern, Pferden, Schafen, aber auch Wölfen oder Bären mit denen von Menschen Überlagern, führt dies nicht selten zu Konflikten. Die Bewegungsmuster von Tieren zu kennen und voraussagen zu können, ist daher für den Naturund Landschaftsschutz, die Landund Forstwirtschaft oder auch die Sicherung von Wanderern und menschlicher Infrastrukturen von großer Bedeutung.
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