Homogene Hydrogenolyse mit molekularem Palladium-Katalysator

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Die neue Methode zur Tritium-Markierung könnte für die Herstellung und Testung von Arzneimittelkandidaten genutzt werden. © Frank Vinken
Die neue Methode zur Tritium-Markierung könnte für die Herstellung und Testung von Arzneimittelkandidaten genutzt werden. Frank Vinken - Neues Verfahren ermöglicht einfache Tritium Markierung und könnte Mehrwert bei der Arzneimittelkandidatenentwicklung bieten Das radioaktive Wasserstoff-Isotop Tritium 3H wird in der Medizinalchemie  als Markierung verwendet, um den Verlauf eines Arzneimittels im menschlichen Körper sichtbar zu machen. Auch die Verstoffwechselung chemischer Substanzen im Körper kann durch Tritium markierte Moleküle beobachtet werden, so dass Chemiker das Verfahren gern für die Beurteilung und Testung von Arzneimittelkandidaten verwenden. Ein Team vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mühlheim an der Ruhr hat nun eine neue Methode entdeckt, komplexe kleine Moleküle gezielt mit Tritium zu markieren. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Pharmakonzern Roche haben sie Wege zum Einbau von Tritium in Pharmazeutika und ähnliche Moleküle untersucht, die für die Arzneimittelforschung wichtige Derivate darstellen. Die Forschenden haben sich die besonderen Eigenschaften von Arylthianthrenium Salzen zu Nutze gemacht, die in der Abteilung von Tobias Ritte am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung entwickelt worden waren und es ermöglichen, komplexe Moleküle direkt und vorhersagbar selektiv zu funktionalisieren. ,,Das Besondere an unserer neuen Arbeit ist die Reaktion von Arylpseudohalogeniden mit Wasserstoff, die erstmals durch einen homogenen Katalysator ermöglicht wurde", erklärt Tobias Ritter.
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