Chemikern gelingt Durchbruch bei der Herstellung dreidimensionaler Molekülstrukturen

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Diesen Versuchsaufbau nutzen Chemiker für photochemische Reaktionen. © Peter Bel
Diesen Versuchsaufbau nutzen Chemiker für photochemische Reaktionen. © Peter Bellotti
Diesen Versuchsaufbau nutzen Chemiker für photochemische Reaktionen. Peter Bellotti Ein Hauptziel der organischen und medizinischen Chemie der vergangenen Jahrzehnte ist die schnelle Synthese dreidimensionaler Moleküle für die Entwicklung neuer Medikamente. Diese Wirkstoffkandidaten weisen im Vergleich zu vorwiegend flachen Molekülstrukturen viele verbesserte Eigenschaften auf, welche sich in klinischen Studien durch eine höhere Wirksamkeit und Erfolgsrate widerspiegeln. Sie waren aber mit früheren Methoden nur sehr aufwändig oder überhaupt nicht herstellbar. Chemikerinnen und Chemikern um Prof. Frank Glorius (Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster) und seine amerikanischen Kollegen Prof. M. Kevin Brown (Indiana University Bloomington) und Kendall N. Houk (University of California, Los Angeles (UCLA)) ist es jetzt gelungen, gleich mehrere Klassen an flachen stickstoffhaltigen Molekülen in die begehrten, dreidimensionalen Strukturen umzuwandeln. An mehr als 100 neuartigen Beispielen konnten sie die breite Anwendbarkeit des Verfahrens demonstrieren. Die Studienergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift 'Science" veröffentlicht.
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