Was soziale Distanzierung mit dem Gehirn macht

Die Expressionsniveaus des Neuropeptids Pth2 im Zebrafischhirn spiegeln die Anwe
Die Expressionsniveaus des Neuropeptids Pth2 im Zebrafischhirn spiegeln die Anwesenheit und Dichte von anderen Fischen in der Umgebung wieder. © Max-Planck-Institut für Hirnforschung / J. Kuhl
Die Expressionsniveaus des Neuropeptids Pth2 im Zebrafischhirn spiegeln die Anwesenheit und Dichte von anderen Fischen in der Umgebung wieder. Max-Planck-Institut für Hirnforschung / J. Kuhl - Wissenschaftler entdecken ein Neuropeptid, das die soziale Umgebung von Fischen widerspiegelt Haben Sie sich in letzter Zeit gefragt, wie sich soziale Distanzierung und Selbstisolation auf Ihr Gehirn auswirken können? Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Erin Schuman vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung entdeckte ein Hirnmolekül, das als ,,Thermometer" für die Anwesenheit anderer in der Umgebung eines Tieres fungiert. Zebrafische "spüren" die Anwesenheit von Artgenossen über spezifische mechanische Reize und Wasserbewegungen - dies aktiviert das Gehirnhormon. Unterschiedliche soziale Bedingungen können zu langanhaltenden Veränderungen im Verhalten von Tieren führen. So kann beispielsweise soziale Isolation verheerende Auswirkungen auf Menschen und Tiere haben, zum Beispiel Zebrafische. Bislang weiß man nur wenig über die Gehirnsysteme, die die soziale Umwelt wahrnehmen. Um zu untersuchen, ob neuronale Gene auf dramatische Veränderungen in der sozialen Umgebung reagieren, hielten der Doktorand Lukas Anneser und seine Kollegen Zebrafische in Isolation oder zusammen mit anderen Fischen über verschiedene Entwicklungszeiträume hinweg.
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