Am Rücken der kleinen Mönchsgrasmücken werden Geolokatoren angebracht, die die Lichtintensität zu jeder Tageszeit aufzeichnen. So können Wanderwege genau bestimmt werden.
Am Rücken der kleinen Mönchsgrasmücken werden Geolokatoren angebracht, die die Lichtintensität zu jeder Tageszeit aufzeichnen. So können Wanderwege genau bestimmt werden. Durch eine groß angelegte Studie mit so genannten Geolokatoren konnten Forscherinnen und Forscher unter der Leitung von Miriam Liedvogel vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie einige Rätsel um das Phänomen des Vogelzugs der Mönchsgrasmücke aufdecken. Seit jeher ziehen viele Vogelarten im Herbst Richtung Süden, um dort zu überwintern, darunter auch die kleine Mönchsgrasmücke, die oft nur wenige Gramm wiegt und dennoch tausende von Kilometern zurücklegt. Die Veränderung unserer Landschaften und der Klimawandel gehen aber auch an den Zugvögeln nicht spurlos vorüber. Sie ändern ihr Verhalten, die Ziele ihrer Reise, den Zeitpunkt ihres Abfluges oder auch die Entscheidung, ob sie überhaupt fortfliegen. Bisher wurden diese Gewohnheiten entweder experimentell mit Vögeln in Gefangenheit erforscht, oder durch unregelmäßige Wiederfänge beringter Vögel.
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