Schwarze Löcher aus dem Exacomputer

FRANKFURT. Schwarze Löcher bergen auch nach der direkten Messung der Gravitationswellen noch viele Geheimnisse. Was passiert, wenn zwei Schwarze Löcher miteinander verschmelzen oder Sterne mit einem Schwarzen Loch zusammenstoßen? Das haben Forscher der Goethe-Universität und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) nun mit einer neuartigen numerischen Methode simuliert. Der Simulationscode, "ExaHyPE", ist so ausgelegt, dass er Gravitationswellen auf der zukünftigen Generation von "Exascale"-Supercomputern sehr genau und schnell berechnen kann. Die Herausforderung bei der Simulation Schwarzer Löcher besteht darin, dass man ein komplexes Gleichungssystem, die Einstein-Gleichungen, lösen muss. Das ist nur numerisch möglich und geschieht mithilfe von leistungsfähigen Parallelrechnern. Wie gut und wie schnell man sich der Lösung nähert, hängt von dem verwendeten Algorithmus ab.
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