Neues Simulationstool zur Berechnung der HIV-Prävention

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln Modellierungswerkzeug, das Wirksamkeit von Prophylaxestrategien einschätzt. Wie kann die Weiterverbreitung von HIV verhindert werden? Forschende entwickelten einen neuen Simulationsansatz, mit dessen Hilfe die Wirksamkeit von Prophylaxestrategien gegen das menschliche Abwehrschwäche-Virus (HIV, Abkürzung von Humanes Immundefizienz-Virus) abgeschätzt werden kann. Basierend auf mathematischen Berechnungen ermöglicht wirksame Medikamente zu identifizieren und Dosierung sowie Darreichungsform für klinische Studien zu optimieren. Zur Berechnung der Arzneimittelwirksamkeit benutzt das Modellierungstool eigens entwickelte stochastische Siumulationsverfahren. Berücksichtigt werden bei den Berechnungen molekulare, virale und inter-individuelle Faktoren, die die Wirksamkeit von Medikamenten beeinflussen können; dazu gehören die Medikamentenaktivität sowie die Reaktion der Patienten und des Virus' auf die Behandlung. Bislang eingesetzte Medikamente, wie beispielsweise die Wirkstoffkombination Truvada, werden derzeit für die sogenannte Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) verwendet. Hierbei handelt es sich um eine Präventionsmethode, bei der nicht-infizierte, einem hohen Risiko ausgesetzte Personen antivirale Medikamente einnehmen, um einer Infektion vorzubeugen.
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