Intensives Training gegen Sprachverlust nach Schlaganfall

Wie lässt sich Sprachtherapie noch weiter verbessern? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und der Charité im Rahmen einer Therapiestudie befasst und verschiedene Behandlungsmethoden überprüft. ,,Erste Ergebnisse zeigen, dass neben Intensität und Dauer einer Therapie auch das Maß eine Rolle spielt, in dem Sprache im Kontext kommunikativen Handelns eingebettet ist", erklärt Dr. Friedemann Pulvermüller, der die Untersuchungen am Arbeitsbereich Neurowissenschaft der Sprache und Pragmatik der Freien Universität leitete. Darüber hinaus belegten die Studien, dass der Schlüssel zur Problemslösung häufig in der interdisziplinären Zusammenarbeit liegt. Die Ergebnisse der Studien wurden in der Zeitschrift Cortex veröffentlicht. ,,Jeder von uns hat schon einmal vergeblich nach einem Wort gesucht, und auch Versprecher kommen im Alltag regelmäßig vor", erklärt Friedemann Pulvermüller. Bei einer neurologischen Sprachstörung seien solche Fehler aber viel dramatischer. Nach einem Schlaganfall litten Patienten oft auch an einer organischen Sprachstörung oder Aphasie, was mit erheblichen Problemen beim Sprechen und beim Verstehen von Sprache verbunden sei.
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