Molekulares Lego

Metallionen, wie Eisen, Cobalt, Nickel oder Zinn, und Liganden bilden in Lösung
Metallionen, wie Eisen, Cobalt, Nickel oder Zinn, und Liganden bilden in Lösung spontan meist bunt gefärbte MEPE. Die Gruppe von Dirk Kurth hat nachgemessen, wie schnell sie entstehen. (Grafik: AG Kurth)
Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht. Bei dieser Arbeit handele es sich um ein ,,Hot Paper", das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an technologischen Anwendungen zurzeit auf großes Interesse stößt: Zu diesem Urteil sind die Herausgeber der Fachzeitschrift Chemistry - A European Journal gekommen, nachdem sie die jüngste Studie aus dem Arbeitskreis von Professor Dirk Kurth und seiner Doktorandin Stefanie Munzert gelesen haben. Die Wissenschaftler interessieren sich für eine bestimmte Klasse von Polymeren mit einem komplizierten Namen - die sogenannten Metallo-supramolekularen Koordinationspolyelektrolyte oder, kurz, MEPE. Diese weisen eine Reihe interessanter Eigenschaften auf, über deren Grundlagen bisher wenig bekannt war. Das ändert sich jetzt mit den neuen Forschungsergebnissen aus Würzburg. Elektrische Spannung verändert die Farbe .
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