Mithilfe der Attrappe eines Hirnscanners bereitet sich eine junge Probandin auf ein Experiment vor. Michael Skeide trainiert vorab mit dem Mädchen im Kindersprachlabor, damit bei der echten Messung alles glatt geht. [weniger]
Max-Planck-Forscher erstellen ein Modell, wie sich die menschliche Sprache entwickelt. Sprache beginnt scheinbar mit unserem ersten Schrei, in dem Moment, in dem wir auf die Welt kommen. Tatsächlich beginnt sie jedoch bereits viel früher: Schon im Mutterleib können wir einzelne Laute verstehen. Von da an entwickelt sich Sprache im Laufe unseres Lebens scheinbar widersinnig: Viele Meilensteine erreichen wir in rasanter Geschwindigkeit bereits in den ersten drei Lebensjahren, andere liegen dagegen bis ins Erwachsenenalter in weiter Ferne. Wie dieser Weg aussieht, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig nun erstmals in einem umfassenden Modell nachgezeichnet. Grundlage dafür war eine innovative Methode, die einen Blick in das Gehirn Dreijähriger erlaubt, während es Sprache verarbeitet. Mithilfe der Attrappe eines Hirnscanners bereitet sich eine junge Probandin auf ein Experiment vor.
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