Neuer Biomarker für Nervenzellschäden
Bluttest könnte helfen, die Wirkung einer Behandlung zu überwachen. Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung und der Universität Tübingen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung und der Universität Tübingen haben im Blut und Hirnwasser Proteine identifiziert, die Schäden an Nervenzellen widerspiegeln. Die im Fachjournal ,,Neuron" veröffentlichten Studienergebnisse legen nahe, dass die Konzentration dieser ,,leichten Neurofilamente" über den Verlauf von neurodegenerativen Erkrankungen und die Wirkung einer Behandlung Auskunft geben kann. Ein solcher Biomarker wäre wichtig für die Therapie-Entwicklung. ,,Unsere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich über die Neurofilament-Konzentration der Krankheitsverlauf verfolgen lässt. Das ist demnach sowohl im Tiermodell als auch beim Menschen möglich", sagt Mathias Jucker, Gruppenleiter am Tübinger DZNE-Standort und Direktor am Hertie-Institut. ,,Außerdem haben wir festgestellt, dass die Messwerte empfindlich reagieren, wenn man die Krankheitsmerkmale im Gehirn experimentell beeinflusst.



