Entwicklung des Nervensystems eines Fruchtfliegenembryos über 20 Stunden mit farbig hervorgehobenen Nervenzellen. AutoPilot erkennt den Marker automatisch und stellt alle Parameter des Mikroskops so ein, dass die beste Bildqualität erreicht wird. [weniger]
Eine neue Software ermöglicht automatisiert hochaufgelöste Bildaufnahmen von lebenden Organismen. Die Lichtblattmikroskopie ist eine relativ neue Methode, mit der die Entwicklung und Funktionsweise lebender Organismen abgebildet und erforscht werden kann. Um jedoch durchgehend gestochen scharfe Bilder zu erhalten, müssen diese Mikroskope im laufenden Betrieb immer wieder manuell nachjustiert werden. Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben mit Kollegen des Janelia Research Campus in den USA ein neuartiges Lichtblattmikroskop entwickelt, das die nötigen Anpassungen an die sehr dynamischen optischen Bedingungen in größeren lebenden Proben selbst steuert und automatisch anpasst. Dieses intelligente System mit dem Namen 'AutoPilot' vereint Hardund Software und kann Bilder automatisch auswerten und die Einstellungen des Mikroskops dazu selbst optimieren. Das 'Autopilot'-System verbessert die Bildqualität um das Fünffache. Dadurch können Wissenschaftler beispielsweise erstmals die gesamte Entwicklung von ganzen Embryonen in gestochen scharfen Bildern sichtbar machen.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.