Starkes Trio in der Großen Magellanschen Wolke

Optisches Bild der Milchstraße; rechts daneben eine gezoomte Infrarotaufnahme de
Optisches Bild der Milchstraße; rechts daneben eine gezoomte Infrarotaufnahme der Großen Magellanschen Wolke. Über beide Aufnahmen ist jeweils eine H.E.S.S.-Himmelskarte gelegt. Kartenbild der Milchstraße: © H.E.S.S.-Kollaboration, optische Aufnahme: SkyView, A. Mellinger; Kartenbild der GMW © H.E.S.S.-Kollaboration, Infrarotaufnahme: M. Braun et al. (1997),
Teleskop H.E.S.S. entdeckt drei extrem helle Gammastrahlenquellen in der Satellitengalaxie unserer Milchstraße - Tübinger Astrophysiker an internationalem Projekt beteiligt Mit Hilfe des Teleskopsystems H.E.S.S. (,,High Energy Stereoscopic System") hat ein internationales Forscherteam in der Galaxie ,,Große Magellansche Wolke" äußerst helle Gammastrahlenquellen sehr hoher Energie entdeckt. Es ist das erste Mal, dass stellare Quellen für Gammastrahlen in diesem Energiebereich außerhalb unserer eigenen Galaxie gefunden wurden. Die Forscher konnten drei völlig unterschiedliche Objekte beobachten: den stärksten bekannten Pulsarwind-Nebel, den leuchtstärksten bekannten Überrest einer Supernova und eine sogenannte Superblase, eine von mehreren Sternen und Supernovae gebildete Schale mit 270 Lichtjahren Durchmesser. Mit der Superblase wurde zugleich auch ein ganz neuer Typ sehr hochenergetischer Gammastrahlenquellen gefunden. Himmelsbeobachtungen im sehr hochenergetischen Gammastrahlungslicht sind optimal, um kosmische Beschleuniger wie Supernovaüberreste oder Pulsarwind-Nebel zu finden.
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