Aus den Mikroskop-Aufnahmen lassen sich die Längenverteilungen konstruieren, die im mathematischen Modell beschrieben werden. [weniger]
Ein Modell berechnet, wie sich die Anzahl der Stammzellen eines Menschen entwickelt. Stammzellen sorgen für die Erneuerung und Aufrechterhaltung des Körpergewebes. Geraten sie außer Kontrolle, drohen Erkrankungen wie Krebs. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön haben mithilfe von Medizinern des Universitätsklinikums Aachen ein Computermodell dafür entworfen, wie sich Populationen von blutbildenden Stammzellen mit zunehmendem Alter entwickeln. Das Modell nutzt dafür die Telomere an den Chromosomen von Blutzellen. Diese an den Enden der Chromosomen sitzenden Schutzkappen schrumpfen bei jeder Zellteilung. An ihrer Länge lässt sich also ablesen, wie oft sich eine Zelle bereits geteilt hat.
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