Thorsten Quandt
Foto: WWU - M. Hangst
Studie zeigt: kaum dauerhafte Computerspielsucht / Projektleiter Thorsten Quandt. Eine repräsentative Längsschnittstudie der Universitäten Hohenheim und Münster legt nahe, dass überraschend wenig Computerspieler dauerhaft ein problematisches Spielverhalten haben. Die negativen Folgen wie Spielsucht seien zudem überschaubar, zumindest für die überwiegende Mehrheit der Spieler, bewertet Projektleiter und Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Quandt von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Das Team von Wissenschaftler, zu dem auch Dr. Michael Scharkow und Ruth Festl aus Hohenheim gehören, veröffentlichte diese repräsentative Längsschnittstudie jetzt in "Addiction " , der weltweit führenden Fachzeitschrift für Suchtforschung. Das Besondere an der Studie: Es mangelte bislang an Daten im Zeitverlauf. Die große Mehrzahl der Studien basiert auf Laborexperimenten oder einmaligen, nicht-repräsentativen Befragungen, meist unter Studierenden. Die altuelle Untersuchung ist Teil des vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) geförderten Projekts "The Social Fabric of Virtual Life", in dem die Auswirkungen des Spielens auf den Alltag der Nutzer in unterschiedlichen Facetten untersucht werden.
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