Schüleraustausch macht Jugendliche selbstbewusster

Roos Hutteman und    Mitja Back
   Foto: privat
Roos Hutteman und Mitja Back Foto: privat
Psychologen entschlüsseln Prozesse der Selbstwertentwicklung / Neue Studie zum Auslandsaufenthalt bei Jugendlichen. Jährlich gehen knapp 20.000 deutsche Jugendliche im Rahmen eines Schüleraustausches ins Ausland. Durch den Aufenthalt sollen Sprachkenntnisse verbessert, der Horizont erweitert und soziale Kompetenzen gestärkt werden. Kann ein Auslandaufenthalt aber auch den Selbstwert beeinflussen - hat er also Auswirkungen darauf, wie positiv oder negativ ein Mensch sich selbst wahrnimmt? Dieser Frage gingen Forscher unter der Leitung von Psychologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) in einer aktuellen Studie nach. Wissenschaftler der Universitäten Münster, Utrecht, Kiel, Berlin und Mainz untersuchten, wie sich der Selbstwert während eines Austauschjahres verändert. Sie befragten dazu mehr als 800 im Durchschnitt 16-jährige Schüler, die ein gesamtes Schuljahr im Ausland verbrachten - vor, während, direkt nach dem Aufenthalt sowie ein Jahr später. Als Vergleichsgruppe wurden mehr als 700 Schüler in die Studie aufgenommen, die während der gesamten Zeit in Deutschland blieben.
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