"Geologen müssen Mond-Entwicklung überdenken"

Carolyn van der Bogert und    Harald Hiesinger
   Foto: WWU/Frank Bartschat
Carolyn van der Bogert und Harald Hiesinger Foto: WWU/Frank Bartschat
NASA-Mission liefert Hinweise auf Vulkanismus in der jüngeren Vergangenheit auf dem Mond / Münstersche Planetologen beteiligt. Die amerikanische Mondmission "Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO)" hat Hinweise darauf geliefert, dass die vulkanische Aktivität auf dem Mond nicht wie bisher angenommen vor etwa einer Milliarde Jahren abrupt zum Erliegen kam. Vielmehr hat es auch in der jüngeren Vergangenheit zumindest kleine vulkanische Eruptionen gegeben. An der Studie, die nun in dem Fachmagazin "Nature Geoscience" veröffentlicht wurde, sind Harald Hiesinger und Dr. Carolyn van der Bogert vom Institut für Planetologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) beteiligt. Die Wissenschaftler stützen ihre These auf die Entdeckung vulkanischer Ablagerungen auf dem Mond, deren Alter sie auf weniger als 100 Millionen Jahre datieren. Auf der Erde würde dies dem Erdzeitalter der Kreide entsprechen, also einer Zeit, zu der die Dinosaurier die Erde bevölkerten. Einige der neu entdeckten vulkanischen Ablagerungen sind sogar weniger als 50 Millionen Jahre alt.
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