Diese Momentaufnahme zu verschiedenen Zeiten der Simulation einer stimulierten Turbulenz in einem heißen Plasma zeigen die Energiedichte. In den hellen Regionen sind Energie und Temperatur jeweils am größten. [weniger]
Numerische Berechnungen von Wissenschaftlern des AEI geben erstmals Einblicke in die relativistischen Eigenschaften dieser mysteriösen Prozesse. Der amerikanische Physiknobelpreisträger Richard Feynman bezeichnete einmal die Turbulenzen als ,,eines der wichtigsten ungelösten Probleme der klassischen Physik", weil keine grundlegende Theorie für ihre Beschreibung existiert. Bis heute gilt das als eines der sechs wichtigsten Probleme der Mathematik. David Radice und Luciano Rezzolla vom Potsdamer Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut / AEI) haben jetzt einen entscheidenden Beitrag zur Lösung des Problems geleistet: Mit einem neuen Computercode gelangen ihnen erstmals relativistische Berechnungen, die es erlauben, turbulente Prozesse im Umfeld astrophysikalischer Phänomene zu verstehen. Diese Momentaufnahme zu verschiedenen Zeiten der Simulation einer stimulierten Turbulenz in einem heißen Plasma zeigen die Energiedichte. In den hellen Regionen sind Energie und Temperatur jeweils am größten. David Radice / Luciano Rezzolla (AEI) - Turbulenzen sind weit verbreitet und spielen eine große Rolle in der Dynamik von Prozessen: Man begegnet ihnen im Alltag, wenn man zum Beispiel Milch in den Kaffee schüttet.
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