Bedeutung von Mitochondrien für den Riechvorgang

Kalzium spielt als Signalmolekül oder Botenstoff in nahezu allen Körperzellen eine entscheidende Rolle. Vor allem in Nervenzellen wird der Kalziumspiegel daher strikt reguliert. Auch für eine feine Duftwahrnehmung - den "richtigen Riecher" - ist die genaue Kontrolle des Kalziumhaushaltes unerlässlich: In den Riechnervenzellen in unserer Nase bewirkt der mit eingeatmeten Duftstoffen eine unmittelbare Erhöhung des Kalziumspiegels und führt damit zu einem elektrischen Impuls, der über Nervenfortsätze an das Gehirn weitergeleitet wird. Gleichzeitig ist Kalzium auch verantwortlich für eine Verminderung der Empfindlichkeit der Riechnervenzellen bei andauernder Duftpräsenz. Im Alltag beobachtet man dies zum Beispiel, wenn der frische Kaffee, der uns morgens in die Küche lockt, nach wenigen Minuten am Frühstückstisch nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Bislang wurden in der Riechforschung viele Prozesse der Kalziumregulation in Riechnervenzellen untersucht, die Rolle der so genannte Mitochondrien blieb allerdings weitgehend unerforscht. Mitochondrien liegen als membranumhüllte "eigenständige" Kompartimente im Inneren der Zellen vor.
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