Beste Aussichten für den Wissenschaftsstandort Berlin-Dahlem
Am Wissenschaftsstandort Dahlem ist am Montag ein neuer Forschungsverbund zur Erforschung komplexer datenintensiver Prozesse eröffnet worden. Partner des auf 15 Jahre angelegten Projekts MODAL (Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratories) sind das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin, die Freie Universität Berlin und Vertreter der Industrie. Ziel ist es, die Erkenntnisse in marktfähige Produkte etwa in Verkehrsund Energielogistik und in Medizin einfließen lassen und neue innovative Konzepte zu entwickeln, die zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin beitragen sollen. Das Vorhaben wird im Rahmen der Förderinitiative ,,Forschungscampus - öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Bis zu 20 Millionen Euro sind als Förderung anvisiert. Bundesministerin Annette Schavan hatte den Zuschlag für den Forschungscampus Ende September bekannt gegeben. Er hatte sich als einer von zehn Wettbewerbsgewinnern aus 96 Bewerbungen durchgesetzt.



