Auf dem Weg zum Labor im Chipformat

Münstersche Forscher entwickeln "Mikrolabor" zur Untersuchung winziger Flüssigkeitströpfchen. Marcel Horstmann und seine Kollegen vom Fachbereich Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben mithilfe optischer Glasfasern erstmals ein "Mikrolabor" für isolierte Flüssigkeitströpfchen realisiert. Damit können die Forscher Tröpfchen mit einem Volumen von nur einem Femtoliter einfangen, gezielt vermischen und untersuchen. Diese Tröpfchen sind so klein, dass ungefähr eine Milliarde von ihnen benötigt würde, um die Flüssigkeitsmenge eines Wassertropfens zu erreichen. Bislang war es unmöglich, solch winzige Tröpfchen einzeln ohne den störenden Einfluss anderer Tröpfchen zu analysieren. An den gefangenen Mikrotröpfchen, sogenannten Aerosol-Partikeln, können die Wissenschaftler sehr genau untersuchen, wie die Flüssigkeit bei unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung der Tröpfchen verdunstet oder wie sich die optischen Eigenschaften der Tröpfchen verändern. Zusätzlich können die Forscher die chemische Zusammensetzung einzelner Tröpfchen bestimmen, während diese verdunsten oder sich mit anderen Aerosol-Partikeln vermischen.
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