Unmöglich oder unwahrscheinlich - Grundschüler auf Kriegsfuß mit Datenanalyse
Grundschulkinder haben große Schwierigkeiten, Wahrscheinlichkeiten und mehrdeutige Versuchsdaten richtig zu beurteilen. Selbst bis zur sechsten Klasse machen sie dabei keine deutlichen Fortschritte. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Technischen Universität München (TUM). Die Forscher wollen nun Methoden entwickeln, die das Verständnis für Wahrscheinlichkeiten und die Fähigkeit, mehrdeutige Daten zu analysieren, im Unterricht besser fördern. Ihr Forschungsprojekt ist Teil des DFG-Schwerpunktprogramms 'Wissenschaft und Öffentlichkeit', das heute in New York vorgestellt wird. Im Alltag muss jeder Mensch immer wieder Wahrscheinlichkeiten einschätzen und Schlussfolgerungen aus wissenschaftlichen Ergebnissen ziehen - egal ob es um den Einsatz beim Lotto oder die Erfolgschancen medizinischer Therapien geht. Die Grundlagen für diese Fähigkeiten werden in der Schule gelegt.




