Krokodilschädel in situ u. präpariert
Vietnams Artenvielfalt wurzelt tief in der Erdvergangenheit. Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Trotz seiner stark gefährdeten Land- und Süßwasserökosysteme trägt Vietnam maßgeblich zu dieser biologischen Vielfalt bei. Die Arbeitsgruppe um Professor Madelaine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) der Universität Tübingen, weist in einer aktuellen Publikation erstmals nach, dass Nordvietnam schon vor rund 30 Millionen Jahren ein Hot Spot der Biodiversität war. Als Belege für den frühen Artenreichtum konnten aus Seeablagerungen Säugetiere, Krokodile, sechs Wasserschildkrötenarten, etwa 20 Fisch- und zehn Muschelarten, Schnecken sowie verschiedene Pflanzen geborgen werden. Die Publikation stellt erste wissenschaftliche Ergebnisse des deutsch-vietnamesischen Forschungsprojekts vor, das unter der Leitung von Madelaine Böhme, Lehrstuhlinhaberin für terrestrische Paläoklimatologie an der Universität Tübingen, in den Jahren 2008 und 2009 in Nordvietnam durchgeführt wurde.
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