Mit Mathematik einzigartige Zellen aufspüren

Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung zeigt mRNA-Aktivität. Blau: niedrige, rot: ho
Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung zeigt mRNA-Aktivität. Blau: niedrige, rot: hohe Aktivität Bild: S. S. Bajikar / University of Virginia, Charlottesville (USA)
Stammzellen verwandeln sich in Herzzellen, Hautzellen verwandeln sich in Krebszellen, selbst Zellen einer Gewebeart unterscheiden sich geringfügig voneinander. Ein wichtiges Werkzeug dazu, solche Heterogenitäten zu verstehen, sind Einzelzell-Analysen. Diese jedoch sind immer noch aufwändig und teuer. Zudem verursacht die Handhabung der Einzelzellen eine erhebliche Ungenauigkeit der Messwerte. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM), des Helmholtz Zentrums München und der Universität Virginia (USA) haben nun einen Weg gefunden, wie sich die Analysen durch mathematische Methoden vereinfachen und verbessern lassen. Jede unserer Körperzellen ist einzigartig. Selbst Zellen einer Gewebeart, die unter dem Mikroskop völlig gleich aussehen, unterscheiden sich geringfügig voneinander.
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