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Max-Planck-Gesellschaft
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Chemie - Biowissenschaften - 04.06.2015

Studie überrascht mit neuen Zahlen: Wälder der indopazifischen Region sind genauso reich an Baumarten wie die Tropen Amerikas In den Tropenwäldern der Welt gibt es möglicherweise mehr Baumarten als bislang angenommen, nämlich zwischen 40.000 und 53. Das hat ein internationales Team, an dem auch Florian Wittmann, Forscher am Max-Planck-Institut für Chemie, beteiligt war, durch Zählungen an zahlreichen Standorten und anschließende Hochrechnungen ermittelt.
Kunst & Design - Gesundheit - 04.06.2015

Max-Planck-Forscher decken anatomische Gründe für Erhalt des Musikgedächtnisses bei Alzheimer-Patienten auf Im Vergleich zu anderen Teilen des Gedächtnisses bleibt das Langzeit-Musikgedächtnis von Alzheimer-Patienten oftmals erstaunlich lange intakt und funktionsfähig. Die Ursachen dieses Phänomens lagen jedoch bisher im Dunkeln.
Biowissenschaften - 03.06.2015

Gerät der interne Taktgeber durcheinander, büßen Mäuse an biologischer Fitness ein Alle Lebewesen haben eine innere Uhr, die Schlafund Wachphasen steuert und sich dabei vor allem an Tag und Nacht orientiert. Solche internen Taktgeber sind eine der wichtigsten Errungenschaften von Lebewesen auf der Erde und die Voraussetzung für eine Abstimmung der Lebensabläufe mit der Umwelt.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 01.06.2015

DNA-Analysen eines 40. Jahre alten Kieferknochens aus Rumänien zeigen, dass sich moderne Menschen mit Neandertalern vermischt haben, als sie nach Europa einwanderten Die Neandertaler sind vor etwa 40. Jahren ausgestorben, doch in den Genomen heute lebender Menschen aus Europa und Asien befinden sich noch etwa ein bis drei Prozent Neandertaler-DNA.
Biowissenschaften - Geowissenschaften - 24.05.2015

Die ersten Einzeller mit Zellkern entstanden mehr als eine Milliarde Jahre später, als biochemische Indizien bisher vermuten ließen Verunreinigte Proben haben in der Zeittafel des Lebens offenbar einige Verwirrung gestiftet. Ein internationales Team, zu dem Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie gehörten, hat mit extrem sauberen Analysen einen vermeintlichen Beleg, dass Eukaryoten vor 2,5 bis 2,8 Milliarden Jahren entstanden sind, entkräftet.
Biowissenschaften - Gesundheit - 20.05.2015

Proteinverklumpungen im Zellplasma stören Transportwege In Hirnzellen von Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen können Mediziner und Forscher unter dem Mikroskop Proteinverklumpungen sehen, die auch Aggregate genannt werden. Dass diese Aggregate zum Tod der Nervenzellen und zu den Krankheiten wie der Parkinson-, der Alzheimer-, der Huntington-Krankheit oder der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) massiv beitragen, wird seit vielen Jahren vermutet.
Astronomie & Weltraum - 14.05.2015
Ein Quasar-Quartett gibt Rätsel auf
Astronomen müssen Modelle über die Entwicklung großräumiger kosmischer Strukturen überdenken Mit dem Keck-Teleskop auf Hawaii haben Astronomen um Joseph Hennawi vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie das erste Quasar-Quartett entdeckt: vier seltene aktive schwarze Löcher in direkter Nachbarschaft zueinander.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.05.2015

Max-Planck-Forscher studieren altersbedingte Veränderungen im Proteinhaushalt Während ein Organismus altert, kommt es in seinen Zellen zu einem allmählichen Verlust der Qualitätskontrolle für Proteine. Das führt vermehrt zu deren Verklumpen und der Bildung so genannter Aggregate. Mit einem umfassenden Ansatz haben Forscher um F.-Ulrich Hartl und Matthias Mann am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) in Martinsried bei München nun altersbedingte Änderungen in der Proteinzusammensetzung untersucht.
Biowissenschaften - Chemie - 07.05.2015

Werden Gene zu langsam abgelesen, droht ein Zell-Burnout Die Herstellung von Proteinen in Zellen ist ein absolut essentieller Prozess: Treten in der Proteinfabrik Schwierigkeiten auf, wirkt sich das stark auf den Organismus aus -Krankheiten sind häufig die Folge. Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster haben nun erstmals in lebenden Zellen gezeigt, dass eine winzige fehlende Modifikation an Transfer-RNA (tRNA) die Proteinherstellung verlangsamt und zu Stau in der Proteinfabrik führt.
Sozialwissenschaften - Geschichte & Archeologie - 23.04.2015

Moderne Menschen hielten sich vor mindestens 45. Jahren im Nahen Osten auf und besiedelten von dort aus Europa Ein multinationales Forscherteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig mit Partnern der Universitäten Leiden, Groningen (Niederlande), Mainz, York und Cambridge (Großbritannien) untersuchte Muschelschalen, die aus Ksâr 'Akil im Libanon stammen.
Medien - Pädagogik - 21.04.2015
Sozialer Austausch kann subjektive Ängste verstärken
Stille-Post-Experiment untersucht, wie Menschen Gefahren einer Alltags-Chemikalie wahrnehmen und kommunizieren Risiken lauern überall. Doch unsere subjektiven Ängste stimmen oftmals nicht mit den objektiven Gefahren überein. Neue Erkenntnisse von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Konstanz zeigen, dass sich subjektive Ängste vor möglichen Gefahren im sozialen Austausch verstärken können.
Sozialwissenschaften - 21.04.2015
Elend und Not erhöhen Risikobereitschaft älterer Menschen
Studie untersucht Zusammenhang zwischen Lebensumständen und Umgang mit Risiken im Alter Mit zunehmendem Alter nimmt normalerweise die Bereitschaft ab, ein körperliches, soziales, rechtliches oder finanzielles Risiko einzugehen. Das legen bisherige Studien nahe. Neue Untersuchungen von Wissenschaftlern der Universität Basel und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zeigen nun, dass dies nicht für alle Menschen gilt.
Pädagogik - Philosophie - 21.04.2015

Studie untersucht virtuell menschliches Verhalten unter Stress In Extremsituationen, wie bei Terroranschlägen, Naturkatastrophen oder Bränden, kommt es bei der Evakuierung immer wieder zu tragischen Unfällen, die durch Massenpaniken verursacht werden. Doch wie entstehen diese Paniken und wo sind die Gefahrenzonen? Dies untersucht eine Studie in einer virtuellen Umgebung, an der Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, des Disney Research Zürich, der ETH Zürich und der Rutgers University beteiligt sind.
Pädagogik - Gesundheit - 21.04.2015

Wenn es um die eigene Zukunft geht, ist willentliche Ignoranz eine weit verbreitete Haltung Möchten Sie wissen, wann Sie sterben werden? Die Mehrheit der Menschen lehnt das ab. Wenn sie die Möglichkeit hätten, in die Zukunft zu sehen, wollen die meisten lieber nicht wissen, was das Leben für sie bereithält.
Biowissenschaften - Gesundheit - 16.04.2015

Forscher identifizieren Moleküle, mit denen Zellen ihre Position bestimmen Damit die Niere reibungslos arbeiten kann, müssen Millionen Zellen exakt nach einem vorgegebenen Bauplan angeordnet werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herzund Lungenforschung in Bad Nauheim und der Philipps-Universität in Marburg haben nun entdeckt, dass Nierenzellen Signale an sich teilende Nachbarzellen aussenden, um die Reparatur der Niere nach akutem Nierenversagen zu organisieren.
Biowissenschaften - 13.04.2015
Mit Künstlicher Intelligenz das Gehirn verstehen
Neurobiologen programmieren neuronales Netz zur Schaltkreisanalyse des Gehirns Wie entsteht Bewusstsein? Die Antwort auf diese Frage, so vermuten Forscher, steckt in den Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Leider ist jedoch kaum etwas über den Verbindungsschaltplan des Gehirns bekannt. Der Grund dafür ist nicht zuletzt ein Zeitproblem, denn das Aufspüren von Verbindungen in gewonnenen Daten würde viele Menschenleben an Arbeitsstunden benötigen, da bisher kein Computer die Zellkontakte zuverlässig genug identifizieren konnte.
Physik - Chemie - 07.04.2015

Mit der Pulver-Röntgenbeugung lässt sich die Mechanosynthese von Käfigverbindungen, die sich als Gasspeicher eignen, in Echtzeit verfolgen Dass ein Gramm einer Substanz eine Oberfläche annähernd so groß wie ein Fußballfeld besitzt, ist kaum vorstellbar. Doch genau das ist bei metallorganischen Gerüstverbindungen der Fall.
Umwelt - Biowissenschaften - 07.04.2015

In Ökosystemen mit einer großen pflanzlichen Biodiversität wird mehr Kohlenstoff gespeichert, weil die Bodenmikroben darin aktiver sind Artenvielfalt in der Flora senkt den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre: Pflanzen entziehen der Luft Kohlendioxid und bauen den Kohlenstoff in Biomasse ein, mit der er in den Boden gelangen und gespeichert werden kann.
Umwelt - Biowissenschaften - 07.04.2015

Charakteristische Pflanzenmerkmale bestimmen, welche Bäume sich im Konkurrenzkampf um Ressourcen an einem Standort durchsetzen Bäume im Wald haben es nicht leicht: Sie müssen sich im Kampf um Ressourcen beweisen, um nicht von anderen Bäumen verdrängt zu werden. Letztendlich dominieren diejenigen Bäume die für den jeweiligen Standort die besten Voraussetzungen mitbringen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 01.04.2015
Ein Gen erschwert das Lernen
Lernschwäche beim Wiedemann-Steiner-Syndrom kann jetzt im Labor erforscht werden Das Wiedemann-Steiner-Syndrom ist eine seltene, genetisch bedingte Krankheit. Patienten leiden bereits in jungen Jahren neben körperlichen Auffälligkeiten vor allem unter Gedächtniseinschränkungen. Die genetische Ursache konnte bereits vor wenigen Jahren auf ein einzelnes Gen (MLL1) zurückgeführt werden.








