Künstlerische Darstellung einer Mikrodrohne mit zwei aktiven lichtgetriebenen Nanomotoren, die zwischen roten Blutkörperchen gesteuert wird. (Bild: Thorsten Feichtner / Universität Würzburg)
Künstlerische Darstellung einer Mikrodrohne mit zwei aktiven lichtgetriebenen Nanomotoren, die zwischen roten Blutkörperchen gesteuert wird. (Bild: Thorsten Feichtner / Universität Würzburg) Mikrometergroße Drohnen nur mit Licht anzutreiben und präzise zu steuern: Das ist Physikern der Universität Würzburg erstmals gelungen. Ihre Mikrodrohnen sind deutlich kleiner als rote Blutkörperchen. Ein Laserpointer in der Hand produziert keine merklichen Rückstoß-Kräfte, wenn er ,,abgefeuert" wird - und das, obwohl er einen gerichteten Strom von Lichtteilchen aussendet. Der Grund dafür ist seine sehr große Masse im Vergleich zu den sehr kleinen Kraftstößen, welche die Lichtteilchen beim Verlassen des Laserpointers bewirken. Seit langem ist jedoch klar, dass optische Rückstoßkräfte sehr wohl eine sehr große Wirkung auf entsprechend kleine und leichte Teilchen haben können. So zeigen zum Beispiel die Schweife von Kometen zum Teil aufgrund des Lichtdrucks weg von der Sonne.
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