Test eines Knöchel-Sprunggelenk-Exoskeletts im Neurobionik-Labor der Universität Michigan. Foto: University of Michigan/Robotics Institute
Test eines Knöchel-Sprunggelenk-Exoskeletts im Neurobionik-Labor der Universität Michigan. Foto: University of Michigan/Robotics Institute - Forschungsteam der Universitäten Michigan und Stuttgart entwickelt Methode, mit der Nutzer*innen Exoskelette selbst einstellen können Robotische Exoskelette unterstützen die Bewegungen ihrer Träger*innen und helfen so zum Beispiel Gehbehinderten beim Laufen. Damit die Kooperation zwischen Mensch und Maschine optimal gelingt und das Exoskelett jederzeit das richtige Maß an Unterstützung bietet, sind komplexe Einstellungen erforderlich. In einer Kooperation zwischen der University of Michigan und der Universität Stuttgart haben Forschende nun eine Methode demonstriert, mit der Benutzer*innen das Verhalten eines Exoskeletts für das Sprunggelenk in weniger als zwei Minuten selbst einstellen und dabei unbewusste Vorlieben berücksichtigen können. Darüber berichtete das Fachmagazin Science Robotics in der Ausgabe vom 30. März 2022. Exoskelette mit Antrieb sind in der Regel nicht sofort einsatzbereit, sondern müssen von Expert*innen eingestellt werden, um die unterschiedlichen Eigenschaften des menschlichen Körpers, die Biomechanik des Gangs und die Vorlieben der Benutzer*innen zu berücksichtigen. Alternativ kann dies durch die automatische Auswertung quantifizierbarer Daten wie der Stoffwechselrate oder der Muskelaktivität geschehen, um zum Beispiel den Energieverbrauch zu minimieren.
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